70.3 Rügen oder Triathlon Saison 2018 -das wars!

So, das war sie nun also, meine Triathlonsaison 2018, 25 Jahre nach meinem ersten Triathlon, fand sie heute ein weitgehend versöhnliches Ende beim 70.3 Rügen.
Nach einem weiteren, eher ernüchternden Rennen vor 2 Wochen in der Lausitz beim Knappenman, bin ich mit recht gemischten Gefühlen mit der ganzen Familie nach Binz gereist.
Im Training war die Laufform weiter deutlich besser, als ich in meinen Rennen bisher zeigen konnte, dennoch war ich skeptisch ob meiner wiederkehrenden Magenprobleme.

Das Drumherum war wie immer bei der WTC top & ohne Tadel, die Örtlichkeit hier in Binz & die Strecken sind ohnehin traumhaft & auch das Wetter war wieder top.

Die Schwimmzeiten waren nach dem leidigen Rolling-Start in der 19 Grad „warmen“ Ostsee mit Neo und trotz der ruhigen See recht langsam, das lag aber diese Woche weniger an meinen leeren Armen, denn die waren heute ganz in Ordnung, als viel mehr an einer zu langen Strecke -hier schwanken die Angaben der Smartwatches zwischen 2100 & 2300 Metern. Ich fand es lief rund & die zahlreichen Quallen trübten den Spaß nur unwesentlich, da sie in der Ostsee ja keine Nesseln haben..

Mein Wechsel lief rund & die Beine, die sich beim Knappenman von Anfang an leer angefühlt hatten, hatten wieder Druck. Fein!
Es war für mich ein absolut faires Rennen, da ich selten mehrere andere Athleten um mich herum hatte. Trotzdem sei hier erwähnt, das es wirklich zahlreiche Kampfrichter gab, die einen tollen & besonnenen Job gemacht haben! Daher war das Rennen insgesamt sehr fair & sauber.
Die Radzeit geht in Ordnung, auch wenn sie etwas langsamer ist als letztes Jahr.

Auch der 2. Wechsel lief rund. Beim loslaufen fühlten sich nicht nur die Beine, sondern auch mein Magen-Darm-Trakt gut an.
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Beides blieb bis km 9 auch so, dann meldete sich wieder mein Magen, er krampfte und wollte sich -mal wieder- rückwärts entleeren, was ich ihm aber verwehrte.. zum Glück bekam er sich dann ab km 14-15 wieder ein & ich konnte mein Tempo wieder etwas aufnehmen.
Ich erreichte das Ziel an der Seebrücke dann als 8. in meiner AK & gesamt 87’ter. Das passt soweit & mehr gab mein Magen einfach wieder nicht her.

Aufgrund eines „roll downs“ hätte ich bei 5 Qualiplätzen in meiner AK damit sogar zur 70.3 WM 2019 nach Nizza fahren können.

Hätte können? ja richtig gelesen, denn in meinem Augen ist ein „roll down slot“ kein echter slot & 2. steht 2019 vor allem im Zeichen der Familie.

An dieser Stelle nochmal ein riesen „DANKE“ an Ute Mückel für die tolle Saison, wenn auch die Ergebnisse meist etwas hinter unseren Erwartungen lagen, so kann ich neben Vollzeit & Familie doch auf 3 Mittel- & 2 Langdistanzen mit insgesamt 13,3 Wettkampfkilometern im Wasser, 630 auf dem Rad & 147 in Laufschuhen zurück blicken.

Da dazu aber noch unzählige Trainingskilometer kommen, gilt der noch größere Dank meiner Familie!!

Nun heißt es also „off-Season“ mit Bewegung nach Lust und Laune, das bedeutet ohne Plan & Zieldruck, dafür aber mit der besten Begleitung, die ich mir vorstellen kann;
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