Faszination Triathlon

eine Leidenschaft die nicht nur Leiden schafft!


Ich, Dr. Marco Polo Peich bin Arzt und Triathlet aus der Region Anhalt-Bitterfeld. In den Jahren 2009 bis 2013 habe ich Triathlon semi-professionell betrieben und war so 2010 bis 2013 über die Ironman-Distanz der schnellste Triathlet Sachsen-Anhalts. Um dies so umsetzen zu können, habe ich in diesen Jahren in Teilzeit gearbeitet.

Ich freue mich sehr, dass Sie den Weg auf meine Homepage gefunden haben. Auch in den kommenden Saisons möchte ich, trotz Vollzeitarbeit in meinem Beruf als Arzt und ohne meine Familie zu vernachlässigen, weiter schnell unterwegs sein, ich lade Sie ein mich dabei auf dieser Seite zu begleiten!

Schnelligkeit, Kraft, Ausdauer & eiserner Wille; der Kampf eines Einzelnen gegen die Uhr; die Elemente; das Naturerleben; seine eigenen physischen und psychischen Grenzen zu erfahren; Akribie und Perfektionismus im Training und beim Material; und am Ende Erfolg!


An der Sportart Triathlon fasziniert mich die Kombination der unterschiedlichen Sportarten und die Anforderungen an Kraft, Ausdauer und mentale Stärke. Für mich zählt nur der Einzelne im Kampf gegen die Uhr & die Elemente, sich selbst an seine Grenzen zu bringen und sie weiter und weiter zu schieben -dass ist für mich die ultimative Leidenschaft.
Die Entscheidung, mich auf die Langdistanz zu spezialisieren war für mich somit nur eine Frage der Zeit.

In meinem ersten Ironman in Zürich im Jahr 2010 konnte ich -bei ca. 2500 Startern- einen sehr guten 45. Gesamtplatz in einer Zeit von 09:17:47 erreichen.

Für das Jahr 2011 waren meine Ziele klar: die Qualifikation für die Ironman-WM auf Hawaii und die Verteidigung des Titels des Sachsen-Anhalt-Meisters über die Halbdistanz -leider kommt es ja bekanntlich nicht selten anders als man denkt…-eine schwere Sprunggelenksverletzung zwang mich zu einer, nahezu die gesamte Saison andauernden Verletzungs- und Reha-Pause!
Spät in der Saison, gelang mir dann ein fulminantes „Comeback“ -mit einem zweiten Gesamtplatz- beim Mitteltri in Bad Kissingen, daher entschied ich mich zu einem Start beim Ironman Cozumel, um die Saison zu „kröhnen“ und mir schon vor der Saison 2012 den begehrten Hawaii-Slot zu ergattern -abermals kam es anders als erwartet..-nach zwei von drei Radrunden brach mir auf Gesamtplatz 30 liegend die Pedalachse.. „DNF“ (Did Not Finish)!

Daher waren die Ziele für 2012 unverändert, nur die Motivation war, gepaart mit einer ordentlichen Portion „jetzt aber erst recht“ nochmal um einiges höher..:
beim Ironman Zürich sollte die Qualifikation für Hawaii her -eventuell war die Motivation zu groß. Funktionelle Beschwerden im linken Hüftgelenk zwangen mich zu einer längeren Trainingspause und stürzten mich in eine schwere mentale Krise. Dank toller Unterstützung einiger Freunde und meines Physiotherapeuten Dirk schaffte ich die Kurve und mir gelang nach 12 Wochen Laufpause und einem mentalen Husarenritt ein Finish in Zürich -dies war der Sieg über die Krise!

Jede Krise aus der man hervorgeht stärkt einen ja bekanntlich, aber sie bringt auch Veränderungen mit sich, so bei mir unter anderem einen Trainerwechsel.

Mit Ute Mückel als neue Trainerin und nach vollständigem auskurieren der Beschwerden begannen wir einen Neuaufbau, der mit einem guten Finish beim Ironman Cozumel belohnt wurde.

Mit neuem (Selbst-) & Bewußtsein ging ich in die Saisonpause, denn in der Saison 2013 sollen die immer noch hochgesteckten Ziele nun besonnen und kalkuliert angegangen werden: die Ironmanrennen Lanzarote & Zürich sowie die WM beim Ironman Hawaii!!
Der Ironman Lanzarote sollte eigentlich nur ein Vorbereitungsrennen werden, dennoch ( oder eventuell gerade durch den fehlenden Druck eines Hauptrennens ) gelang mir hier ein fast perfektes Rennen. Das hieß bereits im Mai Platz 27 bei einem gut besetzten Ironman und die lang ersehnte Hawaii-Quali!!!

Ich konnte also entspannt in die Vorbereitung der Kür in Zürich gehen, wobei ich mit einer Sub-9 liebäugelte. Bis Radkilometer 120 sah es auch ganz danach aus, leider holte mich der Pannenteufel erneut ein. Zur erneuten Versöhnung startete ich nochmal in Bad Kissingen und konnte hier wieder ein Podestplatz erreichen.
Im Oktober 2013 erfüllte ich mir dann einen Lebenstraum mit meinem Start in Kona! Hierzu lest ihr am Besten hier nach.

Mit dem Erreichten Ziel war es Zeit die Schwerpunkte etwas zu verändern, so begann ich wieder eine Tätigkeit in Vollzeit und stellte mich privat quasi komplett neu auf. Das hatte zwei nahezu sportfreie, aber vollkommen triathlonfreie Jahre zur Folge. Aber so langsam brannte das Feuer wieder und 2016 stand wieder im Zeichen des Ausdauerdreikampfes;
Beim Ironman Cozumel wollte ich nochmal versuchen auch auf dieser Insel ein gutes Rennen abzuliefern, das war ich mir irgendwie schuldig. Leider zeigte sich hier, dass es auch im Triathlon unfaire Teilnehmer gibt. Mir wurde die Rennverpflegung in der Wechselzone vom Rad gestohlen, das führte aufgrund einer Unverträglichkeit der Veranstaltergele zu einem Energiedefizit und somit einem langen „Wandertag“. Also erneut kein gutes oder versöhnliches Rennen auf Cozumel. Aber alle „guten“ Dinge sind ja bekanntlich drei, daher Strich drunter.
2017 sollte es nochmal der Ironman Zürich sein, leider führte ein kleiner Haushaltsunfall bereits vor Saisonbeginn zu einer Zwangspause bis in den späten Sommer, daher Plan B mit zwei Mitteldistanzen und dem Hauptrennen 70.3 Rügen.
Die Saisonvorbereitung 2018 hat bereits begonnen und die Hauptrennen sind avisiert.

Also seid gespannt und lest gerne mit & begleitet mich auf meiner „Road2Kona“!


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