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Saisonauftakt 2018; NeuseenHERO

Seit gestern ist auch meine Wettkampfsaison 2018 eröffnet
(übrigens meine 25. Triathlonsaison!)
und eines vorab;
Ein riesen Lob & ein fettes Danke an Ronny & sein Team von MaximalPULS für die Organisation einer Mitteldistanz in Mitteldeutschland vor der grandiosen Kulisse von Ferropolis.
Es war nach der Vorgeschichte und der damit verbundenen „verbrannten Erde“ sicher nicht einfacher, umso beachtlicher ist das Ergebnis der tollen Premiere gestern! -der hoffentlich noch viele weitere Rennen folgen werden.

Nun zum meinem Rennen, welches als Form-& Materialtest für Klagenfurt dienen sollte. Gut 4 Wochen vor eben diesem Hauptrennen liegend kam ich aus dem „vollem Training“ um nochmal zu schauen wo noch zu behebende Defizite liegen.

Pünktlich um 12:00 Uhr fiel der Startschuss und es ging vom Strand aus in den Gremminer See, der zwar angenehm temperiert, aber nicht warm genug für ein Neoverbot war. Es galt 2 Runden mit einem kurzen Landgang dazwischen zu absolvieren.
Die erste Runde lief ganz passabel, ich wollte bewusst ruhig schwimmen, da ich mein Schwimmtraining etwas stiefmütterlich schleifen lasse.., die zweite Runde dann mit etwas mehr Druck. Ich wähnte mich so im Beteich der ersten 30. Beim Ausstieg erhielt ich aber die Info „Platz 10!“ -Danke Stefan!

Anmerkung zum Schwimmen: So muss das im Triathlon; Massenstart und ein zuschauerfreundlicher Landgang! Einzig ein bisschen Teppich bis ins Wasser hinein wäre bei dem steinigen Boden eine Anregung für 2019.

Der Wechsel lief rund ich war zeitnah mit dem Rad am Ausgang der Wechselzone. Beim Losfahren stand ein Kameramann an der Strecke, hielt mir etwas hin & rief „hier haste verloren!“ Es war mein RoadID-Armband, ich muss es beim Neoausziehen wohl mit abgestriffen haben, aber so kam es umgehend wieder an meinem Arm. Danke an den Kameramann!!

Die erste Runde auf dem Rad lief quasi gar nicht, die Oberschenkel machten einfach dicht und ich hatte Mühe „normale“ Wattzahlen zu treten. Ich nahm etwas raus und beendete Runde 1 auf Platz 11 oder 12. Runde 2 lief deutlich besser, denn gegen Ende der ersten Runde fanden sich meine Beine wieder an! Ich machte etwas Boden gut & fuhr wieder etwas nach vorne. Platz 8.
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Zum Ende der Runde gab es noch unerwartet viel Unterstützung vom Streckenrand, Danke liebes OP-Team!
Runde 3 lief unverändert, wobei ich die letzten 5/6 km etwas die Beine schonte und locker kurbelte. Platz 8 nach dem Rad, wobei Platz 9 & 10 direkt folgten.

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Anmerkung zur Radstrecke: Alles prima!

Der 2. Wechsel lief abermals rund und ich ging auf Platz 9/10 mit einem Konkurenten zeitgleich auf die Laufstrecke. Ich ging die ersten 2km mit, weil es sich gut anfühlte. Meine Uhr zeigte aber 1000m Zeiten die nicht meiner Dauerleistungsfähigkeit entsprachen, daher Tempo etwas runter. Vorgenommen hatte ich mir, gerade im Hinblick auf Klagenfurt, einen gleichmäßigen Lauf im IM-Tempo mit einer kleinen Steigerung nach hinten raus (wenn möglich..) -was soll ich sagen; Mission accomplished.
Ein kleiner Hänger bei km 13/14 aber sonst sehr rund.
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Der Zieleinlauf vor dieser Kulisse ist wirklich toll & mit Platz 16 gesamt bin ich absolut zufrieden, umso mehr, da ich damit meine Altersklasse (SENIOREN 1!!) deutlich gewinnen konnte.
Der „Test“ war also erfolgreich & ein paar wenige Hausaufgaben werden folgen.
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Anmerkung Lauf: schöne Strecke, wenig zu meckern: an den Verpflegungspunkten wäre schön, wenn Ihr Schilder aufstellt, was was ist, oder Eure Helfer es ansagen & anreichen..-selbst suchen ist doof. Abwürfe nach den VP’s machen Euch das Leben sicher einfacher..

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Danke Ute fürs Coaching & die Pläne & ein großes Dankeschön an mein Familie für die Unterstützung -im Rennen & Tag täglich!!

Allgemein | Rennberichte | Sport-Wettkampf | 3. Juni 2018


Sicherheitsabstand; Aktion #anderthalbmeter

Ich bin ja eigentlich kein Freund von Verallgemeinerungen oder gar panikmachenden Übertreibungen, aber nach dem tragischen Unfall Anfang April auf Mallorca und einem ähnlichen Unfall im Mai in Brandenburg bemerke ich mittlerweile „anders“ auf dem Rad zu sitzen. Ich ertappe mich regelmäßig dabei etwas nervös über die linke Schulter nach hinten zu schauen..

Was ich versuche um so sicher wie möglich unterwegs zu sein?
Ich fahre seit Jahren mit dem Renn-/Zeitfahrrad nicht mehr ganz rechts sondern mit gut einem Meter Abstand zur Seitenlinie, denn das lässt die meisten Autofahrer erkennen, dass ein überholen bei Gegenverkehr nicht mit ausreichendem Sicherheitsabstand möglich ist, denn sie passen einfach gar nicht durch & sollte es doch mal jemand versuchen, so habe ich noch Platz zum Ausweichen ohne direkt ins Grün zu müssen.
Außerdem habe ich mittlerweile auch tagsüber ein hell blinkendes Rücklicht am Rad.

Für den Fall der Fälle fahre ich natürlich keinen Meter ohne Helm (-was genau sind eigentlich die Argumente gegen eine Helmpflicht?? 🤔) & trage selbst im Alltag ein Notfallarmband von Road-ID
Nicht unerwähnt soll hier natürlich das Einhalten der Verkehrsregeln bleiben.

Das Thema Sicherheitsabstand ist also offensichtlich aktueller denn je, umso wichtiger ist es daher entsprechende Kampagnen zu unterstützen und auf diese aufmerksam zu machen!

Aktion ADFC #anderthalbmeter

Aktion Hannes Hawaii Tours #machdenbogen

Lasst uns die Thematik in die Öffentlichkeit bringen und auf gegenseitigen Respekt und ein faires Miteinander setzen. Es muss allen klar werden, dass es nicht „der scheiss Radfahrer“ ist, sondern ein Freund, ein Bruder, eine Schwester, ein Papa oder eine Mama -in jedem Fall ist es aber der schwächere Verkehrsteilnehmer ohne Knautschzone!!

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Allgemein | Sport-Training | 23. Mai 2018


Malle ist nur einmal im Jahr.

Nein!
Liebe Freunde des gepflegten Ausdauersportes, Malle ist zweimal im Jahr!
-jedenfalls bei mir & daher befinde ich mich gerade in Trainingslager Nummer 2.
Nach dem Sammeln von Grundlagenkilometern im März, geht es nun allerdings um den Feinschliff der Form für den Ironman Klagenfurt.
Und was böte sich hier besser an als das Feinschliffcamp des UM Coaching Teams.
Wiedermal nicht „nur“ als Athlet, sondern als Teil des Guideteams.
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Die Bedingungen waren bisher traumhaft und die Gruppe 1 läuft wirklich gut,
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so dass ich zu einem hervorragenden Training beitragen kann, es aber vor allem auch selbst genieße.

Die Richtung passt also weiter und die verbleibenden Wochen bis Klagenfurt werden sicher spannend, zum Einem aufgrund noch einiger Schlüsseleinheiten, die Ute in petto hat
und zum Anderen weil es in meinem „richtigen Leben“ einige tolle Veränderungen geben wird..

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Ob mich nun diese Aussichten oder doch eher die Zahlen auf dem Display meines Leistungsmessers grinsen lassen, wer weiß..

Allgemein | 4. Mai 2018


Malle die Erste!

Das erste Trainingslager 2018 in Form von Ute Mückels Kilometersammelcamp, welches ich ja als Radguide begleiten durfte liegt nun bereits hinter mir. Bedeutet für mich knapp 32 Stunden Training mit und ohne Gruppe und bei wie immer nahezu idealen Bedingungen. Das Wetter hat sich zu Beginn noch etwas zurück gehalten, aber auch dank eines pensionierten Meterologen im Guideteam, komplett trocken auf dem Rad!
Die zweite Hälfte war dann sogar warm & sonnig.
Bis auf einen kleinen Hänger auf dem Rad bin ich auch mit meiner Form und deren Entwicklung zufrieden. Vor allem begleite ich im April/Mai ja auch noch Utes Feinschliffcamp & kann spätestens dort noch „einen drauf“ setzen.
Sehr happy & dankbar bin ich auch darüber, dass Ute mir für das „Projekt Klagenfurt“ wieder mit Ihrem Coaching zur Seite steht.

Mein Dank geht aber vor allem an meine Frau, die mich trotz der Umstände „machen lässt“! ❤

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Allgemein | Sport-Training | 11. März 2018



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