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und nun?

So der IM Maastricht ist nun 1 1/2 Wochen her und ich habe ein paar sportfreie Tage verbracht, so war Zeit, dass ich mir den Einen oder Anderen Gedanken machen konnte.
Natürlich bin ich weder mit meinem Lauf in Kärnten noch mit dem in Maastricht zufrieden, aber ich habe immerhin in fünf Wochen 2 Ironman-Rennen zu ins Ziel gebracht und wenn man dem age group ranking der WTC Achtung schenken will, offensichtlich gar nicht sooo schlecht..

age group ranking national
AGR 2018 IM_only

age group ranking international
AGR 2018 IM worlwide

Ich werde auf jeden Fall beim Knappenman und auch beim 70.3. Binz noch am Start stehen und versuchen diese Saison doch nochmal zu zeigen, dass auch im Wettkampf ein passabler Lauf machbar ist.

Für kommendes Jahr & auch schon 2020 sind aber schon einige Ideen in meinem Kopf ;-))

Allgemein | Sport-Training | 15. August 2018


IM Maastricht oder Langdistanz die 10.

Das war sie also, meine 10. Langdistanz. Ich war ja recht kurzentschlossen nach Maastricht gereist, da ich mit meinem Marathon in Klagenfurt nicht zufrieden war, um dieses Jahr auf der Langdistanz nochmal zu zeigen, was im Training gut machbar ist.
Ich fühlte mich 5 Wochen nach Klagenfurt an sich recht gut erholt und ich war guter Dinge, dass es in den Niederlanden besser LAUFEN würde als in Kärnten. Zumal auch die Trainingsläufe inkl. Koppeltraining und einem langen Lauf in der Zwischenzeit dies zusätzlich vermuten ließen.

Wir sind dann am Freitag nach der Arbeit nach Maastricht gereist. Am Samstag haben wir uns zunächst die Radstrecke mit dem Auto angesehen, meine Begeisterung hielt sich in engen Grenzen (um nicht zu schreiben, dass ich entsetzt war) die Strecke führt in weiten Teilen über schlecht asphaltierte., teils aus Betonplatten bestehende Agrarsträßchen –teilweise nur 2m breit. Mein Highlight waren aber ganz klar 2 aus Gerüsten erstellte Überführungsbrücken über 2 Landstraßen –im MTB-Bereich kenn ich das ohne Frage, aber mit dem Zeitfahrrad?! WTC ist das Euer Ernst?? Ihr argumentiert stets und ständig mit dem Sicherheitsaspekt (rolling start etc.) und dann schickt Ihr >1000 Leute über Behelfsbrücken (von denen eine auch noch 2 Verschwenkungen (Kurven) hatte)? Bedankt Euch beim Wettergott, wenn diese MDF-Gerüstplatten nass gewesen wären hätte es sicher Stürze gegeben, nicht nur vom Rad, sondern auch noch 5-6m tief von der Brücke..
Nun gut, keiner hat je gesagt Ironman ist einfach und so versuchte ich auch dies sportlich zu nehmen und stellte mich eben auf eine langsamere Radzeit ein. Es galt ja schnell zu laufen..
Registration und Check-in liefen dann WTC-gewohnt professionell.

Am Raceday klingelte um 5 der Wecker und es war fast kühl im Vergleich zu den letzten Wochen. Es ging dann zur Wechselzone, Verpflegung verstauen, anschließend zum Schwimmstart.
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Der fehlende Regen & die hohen Temperaturen zeigten sich auch in der Maas; trüb, warm und wenig Wasser.. –also „non wetsuit swim“. Gerne!
Mit einem Rolling start ging es los, ich bin so als 70´er ins Wasser und schwimmen lief –wie immer.., gut. Es ist eine Wendepuntkstrecke wobei zuerst gegen und dann mit der Strömung geschwommen wird,
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Ausstieg ist dann über eine Holztreppe auf einen Kahn und dann über die Landungsbrücke ans Ufer & ca 200 Meter zur T1. Ich bewältigte das Ganze in 58:53 –völlig in Ordnung.
Der Wechsel lief glatt und ich saß zeitnah auf meinem Zeitfahrhobel, der im weiteren Tagesverlauf ungeahnte Crosser-Qualitäten zeigte ;-)
Ich fuhr betont ruhig los und dann kontrolliert nach meinen Wattwerten. Die Strecke ist wie bereits geschrieben teilweise sehr eng und mit schlechtem Belag, auch darf man sich nicht über Schlaglöcher, Querrillen oder mal einen kreuzenden Bewässerungsschlauch wundern, drüber lupfen und gut.. ;-)

Wie gesagt, ich halte die Strecke weder für ironman- noch für sonderlich zeitfahrradtauglich. Nach der ersten Runde und nach der Passage des Kopfsteinpflasterstückes durch die Innenstadt war ich mir eigentlich sicher, dass ich entweder irgendein Teil meines Rades verlieren würde oder eines von mir..
Ich war auf jeden Fall heil froh nach 5:03:15 sturzfrei und mit allen Teilen an Rad & Mann wieder die Wechselzone erreicht zu haben.
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Die Verpflegung auf dem Rad hat super funktioniert und ich fühlte mich nicht wirklich vorbelastet für den Lauf –ganz im Gegensatz zu Klagenfurt, hier fühlte ich mich nach dem Rad schon etwas „angeknockt“.
Motiviert und guter Dinge lief ich –ganz nach Vorgabe meiner Trainerin Ute, die auch an der Strecke stand (DANKE!)-kontrolliert los. Die Bein fühlten sich gut an. Bei Kilometer 1,5 stand Ute und rief mir zu, dass ich in meiner AK mit fast 10 Minuten vorne liege! Cool, „einfach kontrolliert“ durchlaufen und das AK-Podium sollte wohl drin sein..
Tja, aber dann kam es leider wiedermal anders –aber DAS ist eben IRONMAN! –was zählt ist im Ziel!

Ich verpflegte mich wie schon auf dem Rad, zeitgesteuert mit kohlenhydratreicher Lösung. Im Training vertrage ich diese auch immer gut.. aber Training ist eben Training und nicht Wettkampf. Mein Magen begann zu krampfen und ich hatte Mühe aufrecht zu laufen, weiter Energie zuführen gelingt so natürlich auch nicht wirklich und spätestens ab km 12 war mir wieder klar, der Tag wird länger als gewollt.
Ich war ja nach Maastricht gekommen um einen besseren Lauf zu machen als vor 5 Wochen, das würde nicht gelingen, an Podium wollte ich gar nicht mehr denken.., eher dachte ich darüber nach einfach auszusteigen, denn mein Ziel war ja nicht mehr zu erreichen.
Aber DNF ist keine Option, schon gar nicht bei der 10. Langdistanz!
Tja, Cola und Wasser gingen noch so halbwegs; Runde 2 und 3 waren hart, schleppend und fernab eines ansehnlichen Laufens, Runde 4 hatte dann (das Ziel vor Augen) wieder einige „Laufmomente“.
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Ich habe dann quasi auf der letzten Rille das Ziel erreicht und gefinished –nicht mehr und nicht weniger-

An dieser Stelle ein großes „Chapeau!“ an die Maastrichter Zuschauer und Anwohner der Strecke, die Stimmung und Atmosphäre war grandios!!
Bereits beim Schwimmen war das Ufer und die Brücken voll & in jedem Dorf an der Radstrecke waren die Menschen an der Strecke und haben das Rennen mit Picknicken & Musik etc. zelebriert. Beim Laufen war dann jede Menge Party und jeder 2. hatte einen abkühlenden Rasensprenger rausgestellt. Wahnsinn. Danke!

Natürlich bin ich mit dem Rennverlauf und vor allem dem Ergebnis nicht zufrieden und bin auch ratlos woran es genau liegt, mein letzter guter Marathon auf einer Langdistanz ist mir 2013 gelungen, so dass hier mittlerweile nicht nur die Ernährung & Magen-Darm sondern auch der Kopf eine Rolle spielen dürfte.
Unabhängig vom Ergebnis verabschiede ich mich für 2018 & 2019 von der Langdistanz und was danach kommt lasse ich erstmal offen.

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Gratulation an dieser Stelle für sein tolles Rennen.

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Allgemein | Rennberichte | 6. August 2018


Wieder einmal t-1 oder morgen ist IM Maastricht

Nach dem Ironman Klagenfurt, der ja nicht wirklich schlecht war im Endergebnis war ich doch recht unzufrieden, da ich vor allem beim Laufen nicht das zeigen könnte was aktuell möglich ist. Nach langer Überlegung habe ich die erste Idee „Revanche in 2019“, aber gerade im Hinblick auf meine Familie verworfen. 2019 soll ein langdistanzfreies Jahr werden.
Daher der Plan 2018 noch einen weiteren Ironman zu machen, der noch nicht ausverkauft ist & in die fixe Urlaubsplanung passt.. TADAAA- der Ironman Maastricht am
Morgigen 5.8.
5 Wochen nach Klagenfurt auch ein Plan, den die Chefin mitträgt.
Wir sind daher seit gestern Abend in Maastricht & haben uns heute die Strecken angeschaut.
Morgen stehe ich mit der Nr. 833 am Start & freue mich auf eine weitere Langdistanz bei sommerlichen 34 Grad.
Ihr könnt unter ironmanlive wie immer das Rennen live verfolgen.
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Allgemein | 4. August 2018


#anderthalbmeter

In meinem News-Artikel vom 22.5.
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hatte ich das Thema ja schon aufgegriffen und versprochen dieses für alle Radfahrer so wichtige Anliegen weiter in die öffentliche Wahrnehmung zu bringen, heute war hierfür ein wichtiger Tag.
Heute konnte ich gemeinsam mit der Geschäftsführerin des DRK Köthen die Rettungswagen und Notarzteinsatzwagen des DRK mit den Aufklebern zur Aktion „Seitenabstand 1,5m“ bekleben & das mit einiger medialer Aufmerksamkeit!

MZ Mitteldeutschland IMG_1659

Radio BrockenIMG_1657

Wochenspiegel Sachsen-Anhalt IMG_1658

Helios Aktuell (Konzernweite Mitarbeiterzeitung)IMG_1660

Wer selbst Aufkleber bestellen möchte, kann dies beim ADFC Köln tun!

Ihr habt ein beklebtes Auto mit dem Aufkleber im Straßenverkehr gesehen?
Dann teilt Eure Fotos bitte mit dem Hashtag #anderthalbmeter in den sozialen Medien!

"off-topic" | Allgemein | 18. Juli 2018



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