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Mallorca 2017 mit UM Coaching

Auch für dieses Jahr war geplant, dass ich als Radguide im Feinschliffcamp von UM Coaching agiere & so auch selbst fleissig Radkilometer sammeln kann. Leider kam es dann ja mal wieder etwas anders & mein Sprunggelenk zwang mich dazu Ute absagen zu müssen.
Eigentlich..
Ute bat mich aber ersteinmal abzuwarten & dennoch mit nach Mallorca zu kommen. -die Capuccino-Gruppe benötigt ja auch einen orts-/inselkundigen Guide.

So bin ich also verganges WE trotz mehrwöchiger Anti-Frustrationsdiät mit Schoko-loading doch nach Mallorca angereist und das auch mit Rad.
Nach der ersten Woche muss ich nun sagen DANKE Ute für Dein Vertrauen in meine Grundfitness und die unter dem Schokomantel versteckten Form meinerseits -da hast Du wohl die bessere Einschätzung vorgenommen.
Nach kurzer Einrollphase erinnerten sich meine Beine recht schnell und katapultierten mich -gemeinsam mit meinem nach Strassenkilometern gierendem Airstreeem super tt roadairstreeem1

noch in der ersten Woche zurück in Gruppe 1.. es rollt also wirklich gut.

mat&i

Zum Glück ist auch meine Fuss in den verwindungssteifen Radschuhen vollständig schmerzfrei! -an sportliches Laufen ist aber noch längst nicht zu denken, aber ein Schritt nach dem anderen!
Bevor ich aber nicht die ersten Kilometer schmerzfrei gelaufen bin, werde ich über meinen weitere Triathlonsaison nicht wirklich nachdenken (können) von daher heißt es noch weiter „abwarten“..
Zürich ist aber so oder so keine Option mehr!

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Allgemein | Sport-Training | 7. Mai 2017


Déjavus..

Man(n) muss das Leben ja immer positiv sehen;
da ich meine Saisonplanung noch nicht en detail veröffentlicht hatte, muss ich nun auch nicht alles widerrufen.
Prima ;-)

Denn leider hatte ich gestern ein kleines Missgeschick. Übrigens nicht beim Sport, sondern ganz banal dort, wo statistisch gesehen die meisten Unfälle passieren, nämlich zu Hause…
Eine kleine Unachtsamkeit ließ mich im Keller mit dem rechten Fuss auf den Staubsaugerschlauch springen und ordentlich umknicken.
Das rechte Sprungelenk war sofort nicht mehr belastbar & schwoll an. Also dann, mal als Patient in die Klinik; auch eine schöne Perspektive..

Gips 2017

Die Diagnostik ist noch nicht ganz abgeschlossen, aber eine längerfristige Entlastung ist in jedem Fall angezeigt.
Alles in allem also ein kleines Revival von 2011, wo ich eine vergleichbare Verletzung am linken Sprunggelenk hatte -damals allerdings beim Umknicken bei Tempoläufen, hier dauerte das Ganze von Mai bis September..

Auch dieses Mal folgen nach der Entlastungszeit dann eine Phase des Belastungsaufbaus und eine Rehamassnahme. Macht allein rechnerisch eine Triathlonsaison 2017 eher unwahrscheinlich.. Nunja, in der zweiten Saisonhälfte könnten zumindest die ersten beiden Disziplinen wieder aktzeptabel machbar sein, da kann man sich ja durchaus mit arangieren und ein Saison 2018 -dann in neuer AK- gut vorbereiten.. ;-)
Wobei ich mal ganz optimistsich davon ausgehe, dass sich das Alter nur im Sinne der sich ändernden AK zeigt und sich nicht auch bei der Heilung bemerkbar macht.

Steine
-Balance halten ist ja quasi schon das erste Propriozeptionstraining und das mache ich ja (derzeit) mit links! ;-))

Allgemein | Sport-Training | 18. März 2017


Gedanken nach dem IM

Nun sind einige Tage & Gedanken, aber noch mehr Cocktails & leere Kalorien vergangen & ich habe das Rennen auf Cozumel für mich analysiert und immer wieder Revue passieren lassen.
Das Gute vorab, ich kann keinen rechten Fehler von mir ausfindig machen. Ich hatte erheblichen Respekt auf der Insel mit den doch herausfordernden Bedingungen einem „swim-overbike-walk“-Fehler zu unterliegen und bin daher erheblich defensiv Rad gefahren. Im Training bin ich die Radvorbelastungen 30-40 Watt höher gefahren & selbst das Rennen war knappe 10 Watt hinter der Freigabe der Chefin, denn ich wollte unbedingt die Laufform abrufen, die da ist & einen Marathon in rund 3:30 auf die Promenade bringen. Schließlich war ich mit meinem Rennen aus 2012 und hier vor allem dem Lauf nicht ganz zufrieden. Denn damals war ich den Lauf mit unter 4:15 und damit bei den Bedingungen für mich klar zu schnell angegangen. Auch hier war ich dieses Jahr konsequenter und klar bei den Vorgaben von Ute & bei meinen Trainingswerten.
Dennoch ging das Rennen „hintenraus“ für mich ja so gar nicht auf..
Die eingeschränkte Eigenverpflegung ist sicherlich der eine Grund, zu viel des Versuchs dies in T2 auszugleichen u.U. ein weiterer.
Zu guter Letzt kommt sicherlich zum Tragen, dass es eben ganz einfach auch schlechte Tage gibt -wenngleich diese auch immer vom Kopf getriggert sind & der haderte vermutlich doch stärker mit der unerwarteten Unsportlichkeit am Morgen..
Da ich aber ja bereits beim diesjährigen 24-Stunden Rennen bei RaR so meine nutritiven Probleme hatte, werde ich als erstes Fazit aus der Saison 2016 also über Winter Alternativen zu Gel & Co ausloten.
Als sicherlich einfachere Konsequenzen werden zukünftig alle meine Wechselbeutel einen vollständigen Satz meiner Rennverpflegung enthalten & die eigentliche Radverpflegung kommt erst beim morgendlichen Radcheck ans Rad.
Nachdem ich ja zunächst mit einem weiteren Start bei einem Ironman-Rennen unter den aktuellen Bedingungen gehadert habe, bin ich mittlerweile eigentlich ganz froh, dass Zürich bereits gemeldet ist…, denn ich kann besser als das!!!
-wenngleich ich mich der Insel Cozumel wohl geschlagen gebe…

Jetzt aber allen eine hochkalorische Vorweihnachtszeit und besinnliche Weihnachten und denkt daran, nicht alles im Leben kann & sollte man exakt aufrechnen…

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Allgemein | Sport-Wettkampf | 4. Dezember 2016


Ironman Cozumel 2016

Tja, auch mit einem Tag Abstand bin ich noch nicht so sicher was ich denken soll, aber hier zunächst der Bericht meines Rennens inklusive einiger meiner Gedanken dazu.

Der Check-in am Samstag gestaltete sich etwas aufwendiger, da es zwei örtlich getrennte Wechselzonen gibt, ursprünglich hat der Veranstalter die Laufbeutel Kollektiv von T1 in T2 gebracht, aber in 2015 wurde so wohl ein Laufbeutel falsch zugeordnet, was zu einer Klage des betroffenen „Sportfreundes“ führte..& dazu, dass nun alle Athleten selbst den Laufbeutel in T2 bringen müssen..
Zum Glück war lediglich unser Transportmittel typisch mexikanisch,
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alles andere war wirklich gut organisiert & klappte reibungslos.

Der Raceday begann wie immer zeitig um 4:45 Uhr. Das Hotel hatte zugesagt, dass es ein „early breakfast“ geben wird. Leider gab es zum Toast nur Marmelade, so dass ich, der sich gegen das mitbringen eines Glases Nutella entschieden hatte, wohl „auf Erdbeermarmelade“ starten musste..-das eher kleinere Ernährungsproblem des Tages, wie sich zeigen sollte.

Nach dem shutteln zur T1 und der Kontrolle des Rades -alles schien zunächst in Ordnung, montierte ich noch meinen Radcomputer & verstaute meine Radflaschen. Ich hatte am Vortag überlegt, ob ich meine Schaltungsakkus über Nacht am Rad lassen sollte oder nicht, aber ich dachte Triathleten seien „faire Sportler“ & ließ sie am Rad. Ok, so fair sind sie wohl, beide Akkus da, aber dafür stellte ich fest, dass mein „nutritionbox“ auf dem Oberrohr nicht mehr so gut gefüllt war, wie ich sie vorbereitet hatte; es fehlten Gels & Salztabletten!!!
Ist das Euer Ernst Ihr Triathleten da draußen?? Gels, die es auf Rad- & Laufstrecke gibt, über Nacht bei anderen Athleten klauen?? (Wer jetzt denkt, ok dann kann ich mir ja auch neue nehmen.., richtig; ABER nicht umsonst nutze ich seit Jahren nur noch meine eigenen SPONSER Gele, denn mein Verdauungstrakt ist unter Belastung recht sensibel..)
Das ist noch unsportlicher als Drafting!!
Vor allem bestätigt es aber den weiteren Verfall des fairen Individualsports, den ich so liebe und den ich vor >20 Jahren begonnen habe..
Nach dem Rad-Check ging es mit unzähligen Bussen von T1 zum Schwimmstart, denn um das Schwimmen dem „neumodischen Triathleten aus niederen Beweggründen“ anzupassen, ist es kein Rundkurs mehr, sondern eine A-to-B-Strecke; vermeintlich komplett mit der Strömung.
Der Start der Agegrouper erfolgte dann eine halbe Stunde nach den Pro’s (die einen Wasserstart hatten), als sog. Rolling Start vom Steg aus, d.h. ab 7:30 bis 8:00 hüpfen immer in kleinen Grüppchen knapp 2000 Triathleten, wie die Lemminge ins Wasser und schwimmen los. Eigentlich Ihrer erwarteten Schwimmzeit entsprechend geordnet, aber hierzu müsste der oben erwähnte Triathlet natürlich eine realistische Selbstwahrnehmung besitzen..
Diese Form des Starts wurde eingeführt, um zum Einen die Risiken eines Massenstarts zu reduzieren (die in meinen Augen auch vor allem deshalb bestehen, weil es an oben genannter Selbstwahrnehmung der eigenen Schwimmfertigkeit eben gerade fehlt) und zum Anderen das Feld zu entzerren und so bereits im Vorfeld die drafting-Problematik zu adressieren; abermals richtig nur liegt die ja auch an den Athleten selbst…
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Ok, natürlich kommt da noch eine oft zu hohe Anzahl an Startern für die Strecken dazu, aber die zahlen der Ironman Corp. ja alle soviel schönes Startgeld..
Leider geht bei dieser Form des Starts die tolle Atmosphäre, die sonst vor einem Massenstart herrscht etwas verloren und daneben auch die Übersicht, wo man eigentlich liegt im Rennen.
Aber gut, zurück zum Rennen;
ich ordnete mich trotz meiner geringen Trainingsleistung im Wasser im Block derer ein, die unter 1 Std. schwimmen wollen und sprang um 7:31 Uhr ins Wasser. Jeder hatte von Anfang an genug Platz und ich schwamm mit ruhigen, langen Zügen bewusst defensiv los. Aber siehe da, die Natur ist eben doch nicht berechenbar, die Schwimmstrecke sollte komplett mit der Strömung verlaufen und so leichter & schneller sein, doch aufgrund einiger Stürme über Südamerika, kam sie am Renntag von vorne -ungefähr 3200m lang. Da half nur mit langem Zug kräftig drücken & auf die Wasserlage achten.
Ich erreichte den Ausstieg am Delphinarium in Chankanaab nach etwas unter 55 Minuten, voll im Plan, denn der war nach 1 Stunde auf dem Rad zu sitzen. Ein guter Start in den Tag, die „Maschine“ läuft.. ;-)
Der Wechsel ging gut, der Beutel hing wo er sollte & es war alles drin -inkl. zweier „Ersatzgele“.
Rauf aufs Rad & los, Katja stand kurz nach T1 und feuerte mich an.
Die erste Radrunde wollte & sollte (Vorgabe der „Chefin“ UTE MÜCKEL) ich ruhig angehen, gesagt, getan. Dank Wattmesser kann man die Belastung ja gut steuern.
Die Runde lief gut, der Wind schlief noch und so war die Runde trotz moderater Leistung nicht langsam. Die Beine und auch „der Rest“ fühlten sich gut an, zumal ich ja wusste, dass ich auch eine gut Laufform habe und mich auf einen soliden Marathon schon fast freute (ja, ich! Laufen & freuen in einem Gedanken!!)
Ab Runde 2 frischte der Wind merklich auf, auch hier etwas anders als sonst & als erwartet, typisch für die Strecke ist eine 20-25 km lange Strecke direkt am Meer mit böigem Querwind und ein ca 10 km langes Stück mit Rückenwind, gestern gab es knapp 25 km Wind von vorne und 10 mit Querwinden. Die Runde war daher, trotz der geplant höheren Leistung, nicht schneller..
Das nur 60mm hohe Vorderrad war daher auf jeden Fall eine gute Wahl, wie auch der Rest meines neuen Rades lief es super! (Nochmal Danke an Jan von LAMBDA RACING).
Die Durchfahrt durch Cozumelstadt ist immer cool, alle Mexikaner scheinen begeistert, machen Barbecues vorm Haus, stellen Musikboxen auf und feuern an!
Meine etwas spärlichere Gelverfügbarkeit glich ich aber doch nicht mit Spareribs sondern mit Riegeln aus, die ich als Notverpflegung früh noch eingepackt hatte. Nur Salztabletten hatte ich weniger als geplant; dennoch, es lief weiter gut.
Katja stand anfeuernd vor unserem an der Strecke liegenden Hotel.
Runde drei lief weitgehend genau wie Runde zwei, nur der Wind blies noch etwas eifriger, d.h. gleiche Leistung, langsamere Runde.
In Runde 3 bekam ich allerdings etwas Kopfschmerzen. Salzdefizit?
Der Wechsel lief nach einer Radzeit von 5:05 (Stunden) nochmal gut, wobei ich mir bewusst die Zeit nahm neue Socken anzuziehen & aufs Dixi zu gehen. Die WRIGHTSOCKS haben, soviel vorweg übrigens wieder super funktioniert, nicht eine Blase!

In meinem Laufbeutel hatte ich auch mein vollständige Verpflegung, zusätzlich hatte ich aber als „Backup“ noch ein zweites Set in meinem „special needs“ Beutel auf der Strecke deponiert (evtl sollte ich das zukünftig auch auf der Radstrecke tun?!?)
Vorgabe für den Marathon war bewusst ruhig anlaufen um zu „akklimatisieren“ & dann ab Kilometer 5 aufs avisierte Tempo zu steigern, der erste Teil des Plans ging voerst auf. Dann allerdings rebellierte mein Magen und zwang mich nach einer kurzen Rückwärtsperistaltik zu einem von Gehpausen unterbrochenen ruhigem Tempo.
Natürlich hatten sich die Wolken, die auf der Radstrecke noch immer mal zu sehen waren pünktlich zum Laufen verzogen & die dicke Kugel strahlte in voller Pracht. Nachdem ich es ja nun schonmal erleben durfte.., das Energy lab auf Big Island ist berüchtigt, aber kurz Leute..-auf Cozumel warten 42 km davon!!

Während Runde 1 von der Zeit noch ging, wurde es in Runde 2 natürlich ohne adäquate Nahrungszufuhr nicht besser. Zumindest Salztabletten sollten doch gehen?!? Versuch macht klug, naja zumindest klüger..kurz danach eine 2. energische Rückwärtsperistaltik, zu allem Überfluss fand die Salzkapsel nicht den Weg durch die große Öffnung nach draußen, sondern versteckte sich irgendwo im Bereich des linken Nasenrachenraumes -und blieb dort..
Ich ging an den Verpflegungsstellen und versuchte dazwischen zu laufen, Pepsi & Salzbretzeln blieben wo sie sollten; immerhin.
Dennoch glaubte ich nicht mehr das Ziel noch erreichen zu können. Auch wenn ein DNF -ohne technischen Defekt- sicher schwer zu verarbeiten ist, sollte ich mich „völlig zerstören“??
Ich sehnte das Ende der 2. Runde herbei & wollte zumindest mit Katja gesprochen haben, die mich dann sah & sagte „hör auf!“
Sie stand kurz vorm Wendepunkt, warum auch immer, aber ich entschied die 200m bis dahin & zurück zu Ihr nochmal zu versuchen. Es ging (also lief) eigentlich nicht wirklich, dennoch entschied ich, warum auch immer, auf die 3. und letzte Runde zu gehen. „Was sind schon 14km?!“ „All die Schmerzen der ersten 28 km ohne die Glücksgefühle des Zielkanals?“ „Doch kein echter Ironman?“ Diverse (wirre) Gedanken kreisten in meinem Kopf.
Ich stellte mir meine (deutlich kühlere) Hausrunde vor und lief quasi durch Weissandt-Gölzau, es ging weiter..,aber es kreiste auch weiter in meinem Kopf.., aber halt, das war jetzt Schwindel!
Ich stoppte an einer Verpflegungsstelle, kühlte Kopf & Körper mit Eiswasser, trank Pepsi und nahm noch Salztabletten.
Aufgrund der Bedingungen sah man schon einige Krankenwagen, ich formulierte den eigentlich völlig selbstverständlichen Gedanken für mich; „dort endest Du nicht, dann eben kein Finisher!!“
Daher ging ich bis zum nächsten Verpflegungspunkt und lud nochmal ausgiebig kühlend nach. Aber eigentlich glaubte ich nicht mehr daran die Ziellinie noch zu sehen.
Teils gehend teils in einer Art Laufschritt erreichte ich tatsächlich den Wendepunkt zum 3. Mal, jetzt nur noch 7 Kilometer „nach Hause“.
Der menschliche Körper ist schon unglaublich, mein Kopf schaffte es meinen Körper so zu begeistern, dass ich nur auf Pepsi tatsächlich wieder „vernünftig“ lief. Wenngleich ich auch mit jedem Schritt mehr den allerletzten umso mehr herbeisehnte..
Die Stimmung entlang der Strecke im Bereich des Ziels ist gigantisch, beim Einbiegen in den Zielkanal hatte ich Gänsehaut & feuchte Augen. Katja stand unten auf der Tribüne und klatschte mich ab, ich überquerte mit nicht mehr ganz geraden Schritt nach 10 Stunden & 14 Minuten die Ziellinie meines längsten und mit Abstand härtesten Ironman.
Im Ziel wich, bis hinter die Zielverpflegung, ein Volunteer nicht mehr von meiner Seite, er hatte die Arme immer auffangbereit in meiner Nähe -so wie ich im Krankenhaus bei allzu wackeligen älteren Herrschaften..-es blieb bei der prophylaktischen Maßnahmen. Denn, hopp oder top, ich wagte mich an die bereitstehende Pizza, denn mein Körper verlangte nach Nahrung.. & siehe da die 6 Stücken blieben wo sie sollten und der Gang wurde wieder weniger wacklig, sonder nach-Ironman-typisch staksig.

Die Medaille beim IM Cozumel ist nicht nur wirklich schön, sondern für mich dieses Mal etwas besonderes.
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Jetzt heißt es off-season & Urlaub, wie Katja versprochen am Strand liegend (& von Cocktails flankiert..).

Diese Zeit und Weihnachten werde ich auch nutzen, mir so meine Gedanken zu machen, ob ich mich als „alleine gegen mich, die Elemente & die Uhr“-Triathlet der älteren Generation noch heimisch fühle in der Welt der neumodischen „I just do it for my vita“-Sportler..

Ach übrigens, irgendwo zwischen km 35 und 38 kam beim gefühlt 27. Charlottenburger die halbaufgelöste Salzkapsel dann auch noch aus meinem linken Nasenloch..-Nasenspülung für echte Ironman.. ;-)

Mehr Bilder findet Ihr in der Galerie 2016-IM Cozumel!

Allgemein | Rennberichte | Sport-Wettkampf | 28. November 2016



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